Geographie

Suchbegriff: Nord-Amerika

US-Finanzminister Scott Bessent warnte die Europäische Union vor Vergeltungsmaßnahmen als Reaktion auf die Pläne der USA, Zölle gegen acht europäische Länder zu verhängen. Die Zölle sollen Dänemark dazu bewegen, Grönland an die Vereinigten Staaten zu verkaufen, was Dänemark jedoch ausgeschlossen hat. Die EU erwägt Gegenzölle auf US-Waren im Wert von 93 Milliarden Dollar. Eine Entscheidung wird auf einem Sondergipfel Ende dieser Woche erwartet.
Der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin eröffnete das Weltwirtschaftsforum in Davos inmitten eskalierender geopolitischer Spannungen zwischen den USA und Europa wegen Grönland. Die Krise geht auf Zollandrohungen der USA gegen europäische Länder zurück, die sich an einer Erkundungsmission in Grönland beteiligt hatten. Es werden wichtige Reden der europäischen Staats- und Regierungschefs Macron und von der Leyen erwartet, während die Schweiz trotz möglicher Kollateralschäden durch den transatlantischen Konflikt separate Handelsverhandlungen mit den USA führt.
Ein neuer Untersuchungsbericht enthüllt, dass der Mord an der honduranischen Umweltaktivistin Berta Cáceres im Jahr 2016 ein komplexes unternehmerisches, finanzielles und politisches Verbrechen war, an dem das Energieunternehmen DESA, Finanzinstitute und korrupte Regierungsvertreter beteiligt waren. Der Bericht deckt auf, wie ausländische Gelder über Offshore-Konten zur Finanzierung des Mordes trianguliert wurden, und liefert Beweise für die Unterwanderung von Polizei und Medien durch Unternehmen, um die Justiz zu behindern und die öffentliche Meinung zu manipulieren.
Die Medikamente gegen Fettleibigkeit von Eli Lilly generieren erhebliche Umsätze und machen das Unternehmen zu einem dominierenden Akteur in der Pharmaindustrie. Der Artikel wirft jedoch die Frage auf, ob sich diese positiven Nachrichten bereits vollständig in der Aktienbewertung des Unternehmens widerspiegeln, und empfiehlt Anlegern zu prüfen, ob der aktuelle Kurs weitere Investitionen rechtfertigt.
Der deutsche DAX-Index fiel aufgrund der Zollandrohungen von US-Präsident Trump im Streit um den Kauf Grönlands um 1,3 % unter die Marke von 25.000 Punkten. Die EU plant schrittweise Vergeltungsmaßnahmen, was zu einem beispiellosen Handelskrieg führen könnte. Investoren beobachten außerdem die Unternehmensgewinne, die deutschen Wirtschaftsdaten und die Reden auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos, um die Richtung des Marktes einzuschätzen.
Ein Meinungsbeitrag, der die angespannte Lage vor dem Weltwirtschaftsforum analysiert, wo US-Präsident Donald Trumps Plan, Grönland zu annektieren und europäischen Ländern mit Zöllen zu drohen, zu einer möglichen Eskalation geführt hat. Der Autor argumentiert, dass die Schweiz in den Verhandlungen mit Trump Härte zeigen muss, da die Maßnahmen der USA den Weltfrieden gefährden und die EU mit einer Frist bis zum 1. Februar Gegenzölle vorbereitet.
Verschiedene linke und feministische Gruppen protestierten in Davos gegen Donald Trumps Teilnahme am Weltwirtschaftsforum und kritisierten das WEF dafür, dass es ihrer Meinung nach „Kriegstreibern und Kriminellen“ eine Plattform biete. Die Demonstranten brachten ihre starke Ablehnung gegenüber Trumps Teilnahme zum Ausdruck. Nachdem eine Demonstration am Veranstaltungsort des WEF nicht genehmigt worden war, wurden weitere Demonstrationen in Zürich geplant.
Grönland ist zum Brennpunkt eines neuen Machtkampfs in der Arktis geworden, da Präsident Trumps Bestrebungen, das Gebiet zu erwerben, die jahrzehntelange friedliche Zusammenarbeit in der Region auf den Kopf gestellt haben. Dieser Schritt offenbart konkurrierende Visionen der Arktis-Governance zwischen dem US-amerikanischen Ansatz der „hemisphärischen Verteidigung” und dem europäischen Ansatz der „Arktis-Sicherheit” und könnte eine verstärkte Präsenz Russlands und Chinas in der Arktis nach sich ziehen. Die europäischen Nationen versuchen diplomatische Abschreckung, während kleinere Arktisstaaten befürchten, in eine Konfrontation zwischen den Supermächten im Stil des „Great Game” verwickelt zu werden.
Der Artikel befasst sich mit den Herausforderungen, denen sich die Bemühungen zur Wiederbelebung der US-amerikanischen Fertigungsindustrie gegenübersehen. Er wird im Rahmen eines Abonnementangebots der Financial Times präsentiert, das die hochwertige Berichterstattung der Publikation zu Wirtschaftsthemen hervorhebt, wobei der eigentliche Inhalt zu den Schwierigkeiten in der Fertigungsindustrie offenbar hinter einer Paywall versteckt ist.
Der Swiss Market Index (SMI) dürfte angesichts der durch geopolitische Spannungen und Handelsstreitigkeiten bedingten Unsicherheit an den globalen Märkten nahezu unverändert eröffnen. Der Goldpreis erreichte mit über 4.700 US-Dollar ein Rekordhoch, da Anleger nach sicheren Häfen suchen, während auch Silber einen historischen Höchststand erreichte. Der Schweizer Franken legte als ultimative sichere Währung zu, während der US-Dollar aufgrund des politischen Drucks durch die Drohungen von Präsident Trump, acht EU-Länder wegen Grönland mit Zöllen zu belegen, nachgab. Die asiatischen Märkte tendierten überwiegend schwächer, wobei die Schweizer Märkte etwas besser abschnitten als ihre europäischen Pendants, da Anleger defensive Aktien bevorzugten.

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